Panik und Unerklärliches

November 14th, 2007

Bei dem Versuch, Grub den Stage 1.5 nach dieser Anleitung auszutreiben (wer das nicht versteht, braucht sich nicht schämen!), um ihn mit DriveCrypt kombinieren zu können, ist irgendetwas schief gelaufen.

Aus unerklärlichen Gründen war plötzlich die Partitionstabelle defekt. Ich dachte noch dies sei nicht tragisch, da ich ein Backup des Masterbootrecords (MBR) hatte, der die Partitionstabelle (meines Wissens nach) beinhalten sollte, aber Read the rest of this entry »

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Warte, Warte nur ein Weilchen, bald kommt Schäuble auch zu dir!

November 11th, 2007

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,
Hier positioniert sich der HERR der Staatssicherheit!
Krakeelt: “Im Namen des Gesetzes! - Bürger! Lasst mich ein!
Das, was ihr euch zu tun erlaubtet darf nicht länger ungestraft sein.”

Schwarze Haare, schwarzer Bart - Fähig zu jeder Gräueltat!
Der Osten der Welt, die Achse des Bösen! Davon werde ich die Menschheit erlösen!
Ihr sagt, ihr seiet friedliebend, gar westlich orientiert -
Lüge! Hochstapler enttarne ich seit Jahren - zuverlässig, kreativ und technisch versiert.

Ihr Gefährder, ihr In-Häuser-Flieger,
Unseren freien(!) Staat werft IHR niemals nieder!
Mit diesem ganzen Hokuspokus mache ich, wenn ich bald endlich darf, Schluss,
Bediene mich all meiner Wundermittel: Wanze, Internierungslager, finaler Rettungsschuss.

Können diese Augen lügen?
(Der Große Bruder: Könnten seine Augen lügen?)

Denn wisset: Rechtsstaatlichkeit ist Käse, ihr freien Bürger per se böse,
Ich bin euer großer Bruder - kein Problem, welches ich nicht löse.
Die Sicherheitslage wird sich potentiell verschlimmern,
Daher fordere ich: Einsatz von Franzl’s Buben auch im Innern!

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,
Hier positioniert sich der HERR der Staatssicherheit!
Überwachung und Präventivmaßnahmen sind nur einige meiner Ideen,
Eure (Grund)rechte meiner Sicherheit unterzuordnen - ein Geniestreich! - ihr werdet schon sehen!

Früher die Nasen, heute die Bärte,
“Menschen” wie euch gebührt die ganze Härte!
Drum seid ihr verhaftet, bespuckt und erniedrigt,
Ihr wisst ja nicht wie sehr mich das befriedigt!

Dr. Schäubles Monolog endet an dieser Stelle -
Denn es schließt sich die Tür zu eurer Gefängniszelle.
Unbescholtene Bürger Deutschlands, nehmt euch in Acht,
Jedes Kind, das fortan geboren steht unter Generalverdacht!


Anmerkung der Verfasserin: Sollte dieses Geschreibsel dem/den richtigen in die Hände fallen und sollte in Folge dessen geplant werden gegen mich vorzugehen, so möchte ich zu meiner Verteidung vorbringen, dass ich obigen Text der Gattung Satire zuordnen ist - und Satire darf bekanntlich alles.

- Gastbeitrag im Namen von: Devrimci Halk Kurtuluş Partisi/Cephesi

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Congstar und die Datenverbindungen - Danke!

Oktober 5th, 2007

Nach meiner langen und letztlich fruchtlosen Auseinandersetzung mit BASE bin ich Anfang August zu Congstar gewechselt. Heute bekam ich meine erste Rechnung (offenbar leichte Startschwierigkeiten ;-) )

Ergebnis: Meine 3x genutzte CSD-Datenverbindung zu einer Festnetznummer im dt. Festnetz wurde korrekt ohne zusätzliche Kosten mit der Festnetzflat verbucht. (Wenngleich der Kundenservice im Voraus etwas anderes behauptet hatte) Danke, so sollte das sein.

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Gravenreuth beschert Heise Ausnahmezustand

September 13th, 2007

Ausnahmezustand im Heise-Forum.

Nach der News-Meldung über die Verurteilung von Günter Freiherr von Gravenreuth zu 6 Monaten Gefängnis ohne Bewährung durch das AG Berlin-Tiergarten geht erstaunliches im Forum vor sich:

Über 10.000 Beiträge …

10.000 Beiträge

… und alle grün!

Grüne Welle

Die TAZ berichtet zu den Hintergründen der nach ihrer Anzeige ergangenen Veruteilungen ausführlich.

Bei Lawblog.de ist zu lesen, warum die Verurteilung vermutlich keinen Bestand haben wird:

Eine Strafaussetzung zur Bewährung ist bei einer Freiheitsstrafe bis 1 Jahr der praktische Regelfall. Alles andere bedarf besonderer Begründung. Warum eine Verurteilung aus 2000 dem entgegenstehen sollte, ist nicht ersichtlich, da der zeitliche Abstand zu groß ist.

Überdies wäre die Vorstrafe bei der Länge der Freiheitsstrafe zu berücksichtigen, wird sie aber nochmal wegen der Frage der Aussetzung zur Bewährung verwendet, liegt eine Doppelverwendung vor. Zu guter letzt kommt dann wohl auch noch eine Gesamtstrafenbildung in Betracht, wenn die andere Verurteilung rechtskräftig wird.

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In eigener Sache: Planned Downtime

September 9th, 2007

Am Montag, den 10. September 2007 wird diese Seite wegen eines Wechsel des Rechenzentrums vorraussichtlich von 21:00 + 0200 (CEST) bis 05:00 + 0200 (CEST) des Folgetages nicht erreichbar sein. (Zumindest sofern ich mit den Zeitzonen nicht durcheinander gekommen bin ;-) )

Oder im O-Ton

On Monday, September 10, 2007 at around noon Arizona time (3pm Eastern, 7pm UTC), we will temporarily shut down our entire network to complete a migration of our equipment to a new datacenter. We anticipate that it will take four to eight hours to complete the move. All our services will be offline during that time.

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Fake the Kurnaz

September 8th, 2007

Das Blog von Murat Kurnaz ist nicht das Blog von Murat Kurnaz, wie sich inzwischen auch im Blog nachlesen lässt.

Schade. Die neo-rassistische und anti-islamische Website politicallyincorrect.com und Wikipedia sind ihm auf den Leim gegangen - im Gegensatz zu Stefan Niggemeier, der fast 2 Stunden vor dem Focus vom Fake als Fake berichtete.

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Über die formale Banalität und den materiellen Anspruch von Recht

September 6th, 2007

Das faszinierende an dem Studium der Rechtswissenschaften ist die Entzauberung von Recht. Es besteht zunächst aus nicht mehr, als aus auf Papier geschriebenen Worten. Seine Relevanz bekommt Recht erst dadurch, dass sich eine kritische Masse von Menschen bildet, die das geschriebene Recht als bindend empfinden, und es versuchen durchzusetzen.

Es wäre jedoch falsch anzunehmen, durch förmliche Außerkraftsetzung aller Gesetze fielen wir in einen gesetzlosen Naturzustand zurück.

Recht ist schließlich (dem demokratischen Ideal nach) ein Produkt der normativen Erwartungen einer Gesellschaft an sich selbst und ihre Umwelt, oder anders formuliert: Ein Surrogat ihres Rechtsempfindens.

Wenn § 903 BGB dem Eigentümer das Recht gibt, mit seinem Eigentum anzustellen was er möchte, dann deswegen, weil dies als ureigenes Recht tief im Bewusstsein und Selbstverständnis von vielen Menschen des westlichen Kulturkreises verwurzelt ist.

Die Gesellschaft ist es, die diese Erwartungen auf legislativem Wege wie Lava in eine Form gießt, und nach erkalten der Rechtswissenschaft übergibt. Recht ist somit nichts mehr als ein versteinertes Abbild dessen, was die Gesellschaft im Moment der Rechtsformung als richtig und falsch empfand.

Warum aber arbeitet dann die Rechtswissenschaft nicht gleich mit jenen Erwartungen, die die Gesellschaft mit sich herumträgt? Warum beginnt der Richter vor dem Urteil nicht ein Studium des Rechtsempfindens der Gesellschaft, sondern studiert Bücher, in denen das Rechtsempfinden zementiert ist?

Rechtssicherheit ist die erste Antwort, die mir immer sofort in den Sinn kam. Verschriftlicht man Recht, dann kann jeder nachlesen was erlaubt ist und was nicht, und muss nicht im diffusen Nebel herumtapsen, was seine Eltern und Nachbarn für richtig halten.

Wer jedoch einmal Zeuge eines nicht harmonisierendes Paar bei einer Unterhaltung geworden ist, weiß, wie wenig eindeutig Worte sind. Sie besitzen immer einen Dunstkreis von möglichen Bedeutungen, und lassen sich auf vielerlei Arten verstehen. Dies noch umso mehr, wenn sie verschriftlicht ihres Kontextes beraubt werden.

Daher ist es ureigenste Aufgabe der Juristerei, diesen Dunstkreis zu lichten. Ist der Wortlaut nicht eindeutig, interpretiert man systematisch, historisch oder teleologisch. Wenn einem eine Norm wie ein Berg den gewünschten (!) Weg versperrt, reduziert man sie teleologisch von dannen, man zieht Vorschriften analog heran, um Schluchten zu überbrücken, legt aus im Lichte der Verfassung, im Lichte von Richtlinien, im Lichte der zeitlichen Entwicklung, schafft Richterrecht und judiziert, wenn alle Stricke reißen, auch mal contra legem.

Dieses Handwerkszeug macht eine Norm nicht nur biegsam sondern auch in alle Richtungen dehnbar. Scheinbar starre Rechtsnormen werden zu Knetmasse in den Händen von Juristen, die sich nach Belieben jede Art von Recht schaffen können.

Rechtssicherheit bleibt dabei natürlich auf der Strecke. Sie ist nämlich auch nicht der Grund für eine Verschriftlichung des Rechts.

Viel wesentlicher ist der Legitimationsaspekt:
Behauptet ein Richter, ich sei im Unrecht, weil er bei seiner Untersuchung des Rechtsempfindens der Gesellschaft dies festgestellt habe, bin ich viel eher geneigt, das Urteil für willkürlich und illegitim zu bezeichnen, als wenn er sein Urteil auf (entsprechend ausgelegte) schriftliche Normen stützt, die ich jederzeit nachlesen hätte können. Dies umso mehr, als dass Recht niemals ein Konsensprodukt, sondern immer das Ergebnis einer Mehrheitsentscheidung ist, weshalb sich auch Menschen mit anderem Rechtsempfinden an diesem Recht festhalten lassen müssen.

Die Verschriftlichung von Recht dient daher im Wesentlichen dazu, die Legitimation des Rechtes, und damit einhergehend die Eingangs angesprochene kritische Masse zu erhöhen.

Wenn aber die Juristerei im Schatten des Mantels der methodologischen Legitimität aus Rechtsnormen alles hinauslesen kann, welcher Auslegung soll sie dann konkret den Vorzug geben? Welchem dogmatischen Gebäude soll die Knetmasse versteinerte Erwartungen Halt und Struktur verleihen?

Wenn hier mehr Orientierung vermitteln soll, als das kurzfristige egoistische Interesse, dann kann die Arbeit der Rechtswissenschaft nicht mit der Auslegung von Normen enden.

Vielmehr muss sie sich an dieser Stelle in die Frage einsteigen, was eigentlich als Recht und Unrecht gelten soll, und sich hier von anderen wissenschaftlichen Disziplinen irritieren und befruchten lassen.
Es wäre ein Festhalten an einer Fiktion, an dieser Stelle reflexartig die Arbeit abzubrechen, und sich auf die angebliche Objektivität der Rechtswissenschaft zurückzuziehen.

Denn erst in der Diskussion um das, was Recht sein soll, kann sich eine Antwort darauf finden, was Recht ist, und erst dann lassen sich die Schemen des Rechtsgebäudes erkennen, dessen Zusammenbruch auch seine Schöpfer unter sich begraben würde.

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Was früher Recht war

September 4th, 2007

Herr Schäuble, sicher verstehe ich Ihre Klage, ständig völlig falsch verstanden zu werden, völlig falsch, aber was hat es denn nun wieder mit dieser Aussage auf sich?

Es kann ja nicht wahr sein, dass etwas, was die SPD gemacht hat, nun deswegen falsch ist, weil der Bundesgerichtshof dafür ein Gesetz verlangt.

(Quelle: Wolfgang Schäuble in der ZEIT)

Ich empfehle Ihnen diese Seite zur Lektüre, Herr Schäuble.

Oder meinen Sie (als Jurist) vielleicht mit falsch gar nicht die juristische Seite? Wildern Sie vielleicht im juristischen Niemandsland, in dem Moral (Terroristen böse, Verbrecher böse) mit Recht (auch böse) kollidiert? Oder möchten Sie vielleicht sagen:

Was früher Recht war, kann heute nicht Unrecht sein?

Zweifelnd. Lawlita.

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Some Thoughts

September 4th, 2007

The goal of a journey is not to reach, but to realize.

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Murat Kurnaz

September 2nd, 2007

Murat Kurnaz hat ein eigenes Blog eröffnet. Bei blogspot.com. Ob es sich um den echten Murat Kurnaz handelt, der über 4 Jahre lang rechtswidrig (und vermutlich mit Deckung der damaligen Bundesregierung) in Guantanamo festgehalten wurde, weiß ich allerdings nicht.

Interessant wäre es. Daher findet Herr Kurnaz’ Blog seinen Weg auf meine Linklist.

Update: Die IP, die Herr Kurnaz beim kommentieren hinterlassen hat, führt zumindest nach Hamburg zu HanseNet.

Update 08.09.2007: Das Blog gehört nicht Murat Kurnaz.

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X!=falsch=wahr

August 27th, 2007

In einem binären System versteckt sich in jedem Fehler der Schlüssel zur Wahrheit.

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Ich Bug

August 26th, 2007

Aus einem Chat mit einer Frau, die sehr viel Wert auf ihre Englisch- und Deutschkenntnisse legt…

[21:16:39] ich says:
ja. das pfiff es von den dächern
[21:18:11] sie says:
pfiff ist die bekloppteste präteritumsform der welt
[21:18:59] ich says:
why that?
[21:19:17] ich says:
ich finde ‘buck’ besser
[21:19:37] sie says:
von backen?das heißt backte oder bug
[21:20:16] ich says:
echt, bug?
[21:20:34] ich says:
nee
[21:20:37] sie says:
buck ist das,was krabbelt und zertreten wird
[21:20:37] ich says:
es heißt: buk
[21:20:52] ich says:
nee, das was krabbelt und zertreten wird ist ein bug (engl)
[21:21:44] sie says:
oh verdammte kiste.du bist sowas von geliefert,wenn du das weitererzählst…

Dumm gelaufen Herzchen …

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Schizophren

August 20th, 2007

Die deutschen Hochschulen haben innerhalb der vergangenen 10 Jahren 1451 Professorenstellen gestrichen. Die deutsche Wirtschaft beklagt einen umfassenden Fachkräftemangel. Und die Politik reagiert schizophren:

So fordert Bundesforschungsministerin Anette Schavan (CDU) mehr Bafög ab 2008 und möchte mehr Abiturienten als Studenten sehen, während gleichzeitig die Länder Studiengebühren einführen. Es soll mehr Bachelor- und Masterabschlüsse geben und die Abbrecherquote gesenkt werden, während gleichzeitig die mangelnde Qualifikation von Studenten beklagt wird.

Qualität fördert man damit sicher nicht. Quantität leider auch nicht.

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Gott ist Demokrat

August 17th, 2007

Gott ist offenkundig nicht nur ein kleines fliegendfressendes Vieh, sondern auch Demokrat mit Leib und Seele.

Gott

Warum sonst sollte er einen Brandstifter schicken, und eine niederländische Lagerhalle abfackeln, in der ausgerechnet fast alle undemokratischen Nedap-Wahlmaschinen der Stadt Köln stehen, natürlich völlig unversichert?

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