Archive for the ‘Sinn, Sein und Sinne’ Category

Road To Nowhere

Donnerstag, Juni 29th, 2006

Eine Straße, ein endloses Teerband geduckt unter den mächtigen Armen uralter Maple-Trees. Yellow leaves falling down the trees, wie ein Schneeschauer japanischer Kirschbaumblüten. Sie bilden den Kontrast zur warmen trockenen Umgebungsluft, streichelnd, hauchend. Unter jedem Baum zwei Menschen, immer die gleichen, nie dieselben. Streitend, liebend, weinend, schreiend, glücklich umklammert, schlafend entspannt, betrunken kotzend, stoned, relaxt. Versunken ineinander, mit scharfen Krallen die Seele ...

Die unwichtigsten Fragen deines Lebens

Mittwoch, Mai 31st, 2006

Wer ist glücklicher: Der Dumme oder der Kluge? Was ist stärker: Die Liebe oder die Freundschaft? Was ist ein objektiv moralischer Grundsatz? Wer ist Terrorist und wer Freiheitskämpfer? Kann eine Gesellschaft ohne ihre Gegner existieren? Wo liegt der Unterschied zwischen Liebe und Freundschaft? Wieviele Lügen formen mein Antlitz? Wieviele Lügen formen meine Umwelt? Gegenwart, Zukunft, Vergangenheit – wo ...

Über die Notwendigkeit guter Lehrer

Samstag, April 29th, 2006

Die Psyche des Menschen unterliegt der Trägheit. Sie ist, genau wie jeder Körper in der Physik bestrebt, einen ausgeglichenen Zustand zu erreichen und beizubehalten. Wichtigster Ansatzpunkt dabei ist die Erreichung einer psychischen Widerspruchsfreiheit. Lebensstil, Idealbilder, Handlungen, Entscheidungen, Werte – sie alle sollen absolut friedlich nebeneinander existieren. Innere Zerissenheit, psychische Widersprüche können ...

Wahrheit

Samstag, April 22nd, 2006

Wenn wir anerkennen, und der vernünftige Mensch hat keine andere Wahl, dass es keine absolute Wahrheit gibt, sondern nur Wahrheit innerhalb den Regeln eines System, es aber wiederum verschiedene Denksysteme gibt, dann gibt es genausoviele Wahrheiten, die sich ergänzen, übereinstimmen, aber auch widersprechen können. Dies erkennend müssen wir zugestehen, dass unser ...

Tauch- oder Untergang?

Samstag, April 8th, 2006

Ein wiederholtes Aufflammen der Gasflamme des Feuerzeugs in deren Schein sich ein kleiner Kreis konzentrierter Gesichter für kurze Zeit erkennen lässt. Das flackernde Licht lässt Schatten über die Gesichter zucken. Ein leicht würziger Geruch breitet sich aus, schafft ein Gefühl der Einheit. Das Feuerzeug verlischt, flammt wieder auf. In aller Ruhe ...

Die Freiheit des Hirsches

Freitag, Januar 20th, 2006

Ich lasse sie hinter mir, ein paar Momente für mich, mein Innerstes - alleine - atme ein. Der Waldboden federt unter meinen Füßen, ich atme, höre das leise Schlagen eines Spechtes, atme, der Wind säuselt sein Lied streichelt meine Haut. Atmen - Aufatmen, sich der Freiheit ein Stück näher fühlen. An ...