GoogleEarth und das Spion-Auge im All
März 10th, 2007 | by Lawlita |Viele haben bereits Google-Earth benutzt und sind um den virtuellen Globus geflogen, und haben mal bei den Nachbarn in den Garten gezoomt. Viel war aber nie zu erkennen. Wie hochauflösende Bilder Google aber tatsächlich mit seinen Satelliten erfasst, haben, wie Telepolis berichtet, ein paar experimentierfreudige Blogger mit Hilfe eines einfachen Tricks jetzt herausgefunden.

Das hier abgebildete Bild ist ein Bildschirmfoto von GoogleMaps mit manipuliertem Zoom-Faktor. Es lässt sich hier anschauen. Da kommt einem nicht nur mal wieder ins Gedächtnis, was dann erst die Geheimdienste mit ihren Satteliten erkennen können. Vielmehr fragt man sich: Wenn Google derart hochauflösende Bilder nicht zur Verfügung stellen will - wieso stellen sie sie dann erst online?
Und gerade wenn man sich die hier abgebildete Aufnahme bei GoogleMaps betrachtet, insbesondere die Umgebung, dann stellt man fest, das sie einen winzig kleinen Teil der afrikanischen Wüste in fantastischer Auflösung zeigt (Zoomlevel 23), während alles drumherum kaum aufgelöst ist (Zoomlevel von 14). Sind das Terror-Such-Fotos, Auftragsarbeiten, Testaufnahmen, oder Aufnahmen gelangweilter Mitarbeiter, die da in den öffentlichen Datenpool entschlüpft sind?

Wer wissen will wie es funktioniert, oder Kamele und Menschen am Strand begutachten will, sollte sich die Seite der “Erfinder” anschauen.
Update: Offenbar handelt es sich bei den sehr hoch auflösenden Bildern nicht um Satellitenbilder sondern Überflugfotos von National Geographics, die Google bei sich eingespielt hat. Was allerdings noch nicht die geringeren, verborgenen Zoom-Fähigkeiten erklärt, wie diese Limousine oder dieser sehr einladende Swimmingpool in LA (beide Zoomfaktor 21, statt 18).
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